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2026
Sportfest auf dem Sportplatz Holstenweg
Bei bestem Wetter fand unser diesjähriges Sportfest auf dem Sportplatz Holstenweg statt. An insgesamt zehn abwechslungsreichen Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Geschick, ihre Teamfähigkeit und ihren Ehrgeiz unter Beweis stellen. Zu den Herausforderungen gehörten unter anderem eine Pedalo-Staffel, Boccia sowie der traditionelle Fröbelkran.
Eine besondere Unterstützung erhielten die Teams durch 50 engagierte und hochmotivierte Polizeischülerinnen und Polizeischüler, die sich in die Klassen mischten und die Gruppen motivierten und tatkräftig mitwirkten. Dafür bedanken wir uns herzlich.
Auch ein Lehrerteam stellte sich den sportlichen Herausforderungen und erreichte einen beachtlichen 5. Platz und bewiesen, dass sie nicht nur im Unterricht, sondern auch auf dem Sportplatz überzeugen können.
Am Ende des erfolgreichen Tages standen die Sieger fest:
- 1. Platz: GG25a1
- 2. Platz: GW25a
- 3. Platz: GG24a-2
Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerteams und ein großes Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler, Polizeischüler, Lehrkräfte sowie die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die diesen Tag mit ihrem Engagement zu einem rundum gelungenen Sportfest gemacht haben. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!
eure Sportfachschaft
Demokratietage an der BS Eutin —
Vielfalt, Engagement und ganz viel Kreativität
Am 29. und 30. Juni verwandelte sich die BS Eutin für zwei Tage in ein lebendiges Forum der Demokratie: 22 Klassen aus vier Bildungsgängen und knapp 400 Schülerinnen und Schüler tauchten ein in Workshops, Diskussionen und kreative Projekte. Möglich gemacht haben dieses bunte Programm die Schule-ohne-Rassismus-AG sowie unsere beiden Respektcoaches Susanne und Lukas – ohne ihren unermüdlichen Einsatz wäre das nicht denkbar gewesen.
Der erste Tag stand ganz im Zeichen von Workshops: Von Rassismus in Kinderbüchern über sexuelle Vielfalt, Upcycling und internationales Kochen bis hin zu Medienprojekten wie Podcast-Aufnahmen und einem Europaplanspiel – das Angebot war so vielseitig wie die teilnehmenden Klassen. Viele Workshops wurden von externen Referentinnen und Referenten geleitet, einige fanden direkt bei uns statt, andere außerhalb der Schule, etwa zum Thema Obdachlosigkeit in Hamburg.
Los ging es für die meisten Klassen morgens mit einer Begrüßung durch Herrn Salewski und die SoR-AG in der Pausenhalle – danach verteilten sich alle in ihre Workshops, in denen diskutiert, ausprobiert und gearbeitet wurde. Am zweiten Tag wurde aus dem Gelernten ein Markt: In der ersten Tageshälfte bereiteten die Klassen in eigenen Räumen ihre Beiträge vor, in der zweiten Halbzeit füllte ein lebendiger „Markt der Möglichkeiten“ die Pausenhalle. Jeder Stand hatte seine eigene Idee – interaktive Spiele, Podcasts, anschauliche Plakate oder interaktive Pinnwände. Die Schülerschaft war gefragt: Mit Laufzetteln zog man von Stand zu Stand, sammelte Eindrücke — und natürlich Stempel. Besonders schön: Die Stimmung war durchweg positiv und offen.
Viele Schülerinnen und Schüler sagten, die Demokratietage hätten ihnen deutlich mehr gebracht als das übliche dritte Mal Eis essen gehen — und auch das Kollegium lobte die Vielfalt und das Engagement. Als bleibendes Symbol der Tageschmücken nun Demokratiebäume die Pausenhalle und erinnern uns noch lange an die kreativen Ergebnisse. Natürlich lief nicht alles perfekt — ein paar organisatorische Feinheiten und die interne Kommunikation wollen wir beim nächsten Mal noch besser abstimmen. Für den ersten großen Durchgang war es aber einfach großartig: viele neue Impulse, starke Kooperationen und sichtbar gelebte Demokratie.
Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten — und neugierig bleiben: Die Demokratiebäume tragen ihre Blätter sicherlich noch bis ins nächste Schuljahr!
Ein lebendiges Abschlussfest:
Theaterpädagogik-Wahlpflichtkurs begeistert die Kleinsten
Im 2. Halbjahr verwandelte sich der Theaterpädagogik-Wahlpflichtkurses der SPA25 mit insgesamt 10 Schülerinnen und Schülern in eine fröhlicheTheaterwerkstatt. Ausgehend von einem Kinderbuch schrieben die Teilnehmenden die Vorlage kreativ um, probierten sich als Erzählerinnen aus,studierten Bewegungen und Lieder ein — und gestalteten eigene Kostüme, Musik und interaktive Szenen.
Am großen Aufführungstag war alles bereit: Bühne, Requisiten und ein eifriges Ensemble. Vorgeführt wurde vor drei Kita-Gruppen in der Kita „CornilsKinderinsel“ – genau dort, wo zwei Teilnehmerinnen des Kurses im Februar/März ihr Praktikum absolviert hatten. Schon beim ersten Satzverstummte das Gewusel: Die Kinder lauschten gebannt der Geschichte, folgten jeder Szene mit großen Augen und voller Neugier. Das Stück war nicht nur zum Anschauen gedacht. Viele Szenen luden zum Mitmachen ein: Gemeinsame Lieder wurden kräftig mitgesungen, und als die„Bienen“ Blütenpollen verteilten, sammelten die Kinder die bunten Flocken mitebenso großer Freude wie Staunen. Kleine Interaktionen wie dieseverwandelten die Aufführung in ein echtes Gemeinschaftserlebnis.Für die 10 Schülerinnen und Schüler war es ein voller Erfolg: Alle erprobten Elemente — Text, Musik, Kostüme und die interaktiven Einfälle — fügten sich zueinem stimmigen Ganzen. Die vertraute Atmosphäre in der "CornilsKinderinsel" und der Wunsch der Schülerinnen und Schüler, genau dortaufzutreten, sorgten zusätzlich für eine herzliche Stimmung. Ein gelungener Vormittag und ein würdiger, krönender Abschluss des Kurses — mit viel Kreativität, Teamarbeit und unvergesslichen Momenten für Groß und Klein.
Julia Kraft

Dokumentation zur Krakau-Fahrt (AG „Gegen das Vergessen“)
Die AG „Gegen das Vergessen“ der Beruflichen Schule Eutin unternahm im Rahmen ihres Projekts zur Erinnerungskultur eine fünftägige Bildungsreisenach Krakau, Polen. Ziel der Fahrt war es, die Geschichte des Nationalsozialismus und die Verbrechen während der Besatzungszeit in Polen vor Ort zu begreifen, historische Zusammenhänge zu vertiefen und die Bedeutung von Erinnerungsarbeit für Gegenwart und Zukunft zu reflektieren. Bereits im Vorfeld hatte die AG regionale Gedenkorte besucht, darunter die Stadt Eutin und die Gedenkstätte Ahrensbök und eine eigene Ausstellung entwickelt, die sich mit „Tätern, Opfern und Menschen dazwischen – Persönlichkeiten zur Zeit des Nationalsozialismus in Eutin“ beschäftigte. Die Reise nach Krakau als Jahresabschluss der AG war nicht nur ein zentraler Beitrag zur historischen Bildung, sondern zugleich ein starkes gemeinschaftliches Erlebnis. Trotz der ernsten und teils bedrückenden Themen gab es viele Momente, in denen die Gruppe enger zusammenrückte. Die intensive Beschäftigung mit der Geschichte wurde durch gemeinsames Erkunden, Gespräche mit viel Austausch begleitet. Die AG „Gegen das Vergessen“ ermöglicht Jugendlichen, Geschichte nicht nur aus Büchern kennenzulernen, sondern sie an den historischen Orten mit Kopf, Herz und Verantwortung zu begreifen. Die Reise nach Krakau und Auschwitz hat allen Teilnehmenden verdeutlicht, wie bedeutsam Erinnerungsarbeit gerade heute ist. Zugleich war es für alle eine prägende Zeit, die neben Lernen und Gedenken auch von vielen persönlichen Erlebnissen getragen wurde. Eine solche Fahrt empfehlen wir jeder Schülerin und jedem Schülerausdrücklich: Sie verändert den Blick auf die Geschichte, auf die Gegenwart und auch ein Stück weit auf das eigene Selbst.
Anreise und organisatorischer Auftakt
Nach der Anreise am 27.04.2026 nach Krakau nutzte die Gruppe den Montagabend für organisatorische Hinweise, eine kurze Orientierung in der Umgebung der Unterkunft sowie einen ersten Austausch über Erwartungen und Fragestellungen für die kommenden Programmtage.
Stadtführung Altstadt und NS-Besatzungsgeschichte
Am Dienstag stand ein geführter Rundgang durch die Altstadt Krakaus mit folgenden Stationen und thematischen Schwerpunkten auf dem Tagesplan: Marktplatz und Marienkirche, Königsweg, Wawel-Anhöhe mit Besichtigung von Schloss und Kathedrale. Auch eine historische Einordnung zur Zeit der deutschen Besatzung fand statt. Die Führung verdeutlichte die enge Verzahnung von Stadtraum und Besatzungspolitik und machte Kontinuitäten und Brüche im Stadtbild sichtbar. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Essen, bei dem wir den bevorstehenden Besuch in Auschwitz vorbereiteten — einem Programmpunkt, dem alle mit großer Aufmerksamkeit und Respekt entgegentraten.
Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und Workshop
Am Mittwoch stand der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau an. Vormittags fand eine 3,5-stündige Besichtigung in zwei Teilen an:
- Teil 1: Auschwitz I (Stammlager) – Ausstellung in den Häftlingsblöcken, Todesblock, Todeswand sowie die einzig erhaltene Gaskammer und das Krematorium
- Teil 2: Auschwitz II–Birkenau – Häftlingsbaracken, Ruinen der Gaskammern und Krematorien, zentrales Denkmal zur Erinnerung an die Opfer
Nachmittags besuchte die AG einen Workshop in der Gedenkstätte zur historischen Vertiefung. Anhand von Archivdokumenten aus der Gedenkstätte setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Situation der Kinder und Jugendlichen im KZ auseinander. Dabei konzentrierten sie sich auf Gesichtspunkte wie Gewalt, Hilfsmöglichkeiten, Lebensbedingungen, Arbeit und die Zeit nach der Befreiung. Sie entwarfen Ausstellungsplakate und konnten so auf die Erkenntnisse aus dem bisherigen Projekt wie z.B. Ausstellungsmethoden zurückgreifen
Die Kombination aus Ortserfahrung und Quellenarbeit half, individuelle Schicksale, Täterstrukturen und das System der Lager in ihren Bezügen zu verstehen und einzuordnen.
„Ich bin mit einem guten Vorwissen über die damalige Zeit in dieses Projekt gestartet, doch den Geschehnissen nun einmal so nahe zu stehen, hat mir einen ganz neuen Eindruck verschafft. Es war eine sehr wichtige Erfahrung, das Vernichtungslager einmal gesehen zu haben, da ich mir nun das große Ausmaß und die Ernsthaftigkeit, welche Auschwitz umfasst, noch besser vorstellen kann.“
Jüdisches Leben in Krakau, Ghetto Podgórze und Schindler-Fabrik
Am Donnerstag, dem letzten Tag vor Ort fand vormittags eine Führung durch das ehemalige jüdische Stadtviertel Kazimierz statt. Die Gruppe besichtigte die Remuh-Synagoge mit Friedhof und folgte den Spuren jüdischen Lebens vor der Shoah und heutige Formen des Gedenkens.
Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Zeit seit 1930. Zunächst wurde das ehemalige Ghetto im Stadtteil Podgórze mit seinen erhalten gebliebenen Ghettomauern, den Gedenkorten „Apotheke Zum Adler“ und dem Denkmal der „Leeren Stühle“ besucht. Im Anschluss gab es eine Führung durch die Ausstellung „Krakau während der Okkupationszeit 1939–1945“ in Oskar Schindlers Deutscher Emailwarenfabrik (DEF), mit Einblicken in Besatzungsverwaltung, Verfolgung, Zwangsarbeit und Rettungsversuche.
„Neue Erkenntnisse habe ich gezogen, als wir ins Ghetto gegangen sind und man gemerkt hat, dass die Menschen dort eingesperrt waren und sowieso nicht viel besaßen und trotzdem wurde ihnen auch noch der letzte Rest genommen.“
Am Abend bildete ein gemeinsames Essen in einem jüdischen Restaurant mit Klezmer-Konzert den Abschluss einer intensiven Reise. Der musikalische Rahmen bot Raum für Begegnung, Austausch und die Frage nach kultureller Kontinuität und Erinnerung heute.
Rückreise und Ausblick
Am Freitag, den 01.05.2026 trat die Gruppe die Heimreise an. Während der zwölfstündigen Zugfahrt reflektierten die Schülerinnen und Schüler schriftlich ihre Eindrücke und Erfahrungen. Abschließend kann festgestellt werden, dass die Fahrt ein voller Erfolg war und hoffentlich auch in den kommenden Jahren wieder mit entsprechender Unterstützung stattfinden kann.
„Obwohl es für mich eine emotionale Reise war, bin ich froh, dass ich sie angetreten habe, da ich denke, dass sie in Zukunft mein Handeln beeinflussen wird.“

Dankenswerterweise wird dieses Engagement unterstützt von:



Indian Dutch Sportfest: Ein Tag voller Teamgeist und Begeisterung
Das Indian Dutch Sportfest zm Ende des 1. Schulhalbjahres 25/26 war ein rundum gelungenes Ereignis, das Sport, Gemeinschaft und gute Stimmung perfekt miteinander verbunden hat. Auf dem Spielfeld zeigten die Teams großen Einsatz, Fairness und vor allem echten Teamgeist. Jeder Punkt wurde gemeinsam erkämpft, jeder Erfolg zusammen gefeiert.
Von der Tribüne aus sorgten Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Lehrkräfte mit lautstarkem Anfeuern für eine mitreißende Atmosphäre. Der Applaus und die Zurufe motivierten die Sportlerinnen und Sportler zusätzlich und machten die Wettkämpfe zu etwas Besonderem.
Ein weiteres Highlight war die hervorragende Verpflegung durch engagierte Schulklassen, die für Snacks und Getränke sorgten. Dank dieser Unterstützung und der tollen Organisation der Sportlehrkräfte wurde das Indian Dutch Sportfest zu einem unvergesslichen Tag, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.
1. Platz: W24

2. Platz: GE25

3. Platz: GW25











